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Warum Menschen Kartenlegungen schauen - Psychologie, Spiritualität und der richtige Umgang damit

Kartenlegungen mit Tarotkarten
Eine über Jahrhunderte fesselnde Kunst

Kartenlegungen - ob Tarot, Lenormand oder Orakelkarten, faszinieren Menschen seit Jahrhunderten.

Auf Plattformen wie YouTube, TikTok oder in persönlichen Beratungen erleben sie aktuell einen regelrechten Boom.


Doch warum schauen so viele Menschen Kartenlegungen oder nehmen diese für sich in Anspruch?

Nutzen Frauen Kartenlegungen häufiger als Männer - und wenn ja, warum?


Dieser Artikel beleuchtet die psychologischen, gesellschaftlichen und spirituellen Hintergründe und erklärt außerdem, wie man verantwortungsvoll mit Kartenlegungen umgehen sollte.


Warum Menschen Kartenlegungen schauen oder nutzen

  1. Der Wunsch nach Orientierung und Sinn

    Ein zentraler Grund für Kartenlegungen ist der menschliche Wunsch nach Orientierung. Besonders in unsicheren Lebensphasen - Trennung, berufliche Entscheidungen, Selbstfindung, suchen Menschen nach Antworten auf Fragen wie:

Selbstreflexion ist nicht immer angenehm.
Selbstreflexion ist nicht immer angenehm
  • Warum passiert mir das?

  • Wie geht es weiter?

  • Treffe ich die richtige Entscheidung?

  • Warum werde ich schon wieder übergangen?

  • Warum begegne ich immer den selben Menschen, die mich ausnutzen?


Karten fungieren dabei weniger als "Vorhersageinstrument", sondern vielmehr als Spiegel des inneren Zustands. Sie helfen, Gedanken zu ordnen und neue Perspektiven zu erkennen.




  1. Emotionale Bestätigung und Trost

Viele Menschen schauen Kartenlegungen, um sich emotional verstanden zu fühlenGerade bei Liebesthemen, Verlust oder inneren Konflikten vermitteln Kartenlegungen:


  • Hoffnung

  • Trost

  • das Gefühl, nicht allein zu sein


Psychologisch gesehen erfüllen Kartenlegungen oft eine ähnliche Funktion wie Gespräche mit vertrauten Personen - nur mit einem symbolischen, intuitiven Zugang.


  1. Kontrolle in unsicheren Zeiten

    In Zeiten von Krisen, Wandel und Schnelllebigkeit, geben Kartenlegungen ein Gefühl von Struktur und Kontrolle. Auch wenn rational bekannt ist, dass Karten keine festen Zukunftsversprechen sind, vermitteln sie:


  • Halt

  • Klarheit

  • Entscheidungsimpulse


Das macht sie besonders attraktiv in Phasen, in denen äußere Umstände schwer beeinflussbar sind.


  1. Spirituelles Interesse und Selbstreflexion

    Für viele Menschen sind Kartenlegungen Teil einer spirituellen Praxis. Dabei stehen weniger Vorhersagen im Vordergrund als:

Das Dritte Auge Chakra
Das Dritte Auge und die Erkenntnis
  • Intuition

  • Achtsamkeit

  • Persönlichkeitsentwicklung


Karten werden genutzt, um innere Prozesse bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren. Das Stirnchakra, auch das Dritte Auge genannt, unterstützt den Prozess der Erkenntnisgewinnung und hilft dabei, diese bestmöglich in Weisheit zu wandeln.

Dem Weisen gelingt es schließlich, eine Bilanz, ein Fazit, eine Quintessenz, eine Lehre aus seiner Situation zu ziehen.


Nutzen Frauen Kartenlegungen häufiger als Männer?

Anhand beobachtbarer Tendenzen - Ja!

Frauen nutzen Kartenlegungen beobachtbar häufiger als Männer.

Das zeigt sich sowohl bei Online - Formaten, als auch bei persönlichen Beratungen. Die Gründe hierfür sind jedoch gesellschaftlich und kulturell geprägt, nicht biologisch bedingt.


  1. Soziale Prägung und emotionale Offenheit

    Frauen wird gesellschaftlich eher erlaubt:


  • Gefühle zu zeigen

  • über Unsicherheiten zu sprechen

  • Hilfe in Anspruch zu nehmen


Kartenlegungen sprechen genau diese Bereiche an - Emotionen, Beziehungen, innere Prozesse.

Männer hingegen lernen oft früh, Probleme allein und rational zu lösen, was den Zugang zu intuitiven Methoden erschwert.


Jedoch findet ein Wandel statt, denn man kann durchaus beobachten, dass auch immer mehr Männer offen für das Thema Spiritualität sind und Methoden, wie das Kartenlegen für sich entdecken und in Anspruch nehmen.


  1. Beziehungsthemen als Hauptmotiv

    Ein großer Teil der Kartenlegungen dreht sich um:

Ein verliebtes Paar
Die Liebe ist der Zündstoff des Lebens
  • Liebe

  • Partnerschaft

  • emotionale Bindungen


Da Frauen gesellschaftlich stärker auf Beziehungskompetenz sozialisiert werden,



fühlen sie sich von diesen Themen besonders angesprochen.


  1. Männer und Kartenlegungen - ein stilles Interesse

    Wichtig: Männer nutzen Kartenlegungen durchaus, oft jedoch:


  • heimlich

  • seltener öffentlich

  • eher lösungsorientiert (Beruf, Entscheidungen, Lebensweg)


Das Interesse ist durchaus vorhanden, wird aber weniger offen gezeigt.


Wie man richtig und verantwortungsvoll mit Kartenlegungen umgehen sollte

  1. Kartenlegungen sind Impulse - keine unumstößlichen Wahrheiten

    Der wichtigste Grundsatz:

    Kartenlegungen sind Orientierungshilfen, keine festgeschriebene Zukunft.

Sie zeigen Tendenzen, innere Themen und mögliche Wege - keine unumgänglichen Schicksale.


  1. Eigenverantwortung bewahren

    Entscheidungen sollten niemals ausschließlich auf Karten basieren.

Eine ältere Frau sitzend neben rosafarbenen Hortensien
Lebenserfahrung in Gold verwandeln

Ein gesunder Umgang bedeutet:


  • Karten als Reflexionswerkzeug zu nutzen

  • die eigene Intuition einbeziehen

  • rationale Überlegungen nicht (komplett) auszublenden



    3. Vorsicht vor Abhängigkeit

    Problematisch wird es, wenn Kartenlegungen:

Eine verzweifelte Frau verbirgt ihr Gesicht in den Händen
Abhängigkeit verstärkt das eigentliche Problem
  • täglich konsumiert werden

  • eigene Entscheidungen ersetzen

  • Ängste verstärken, statt beruhigen


Ein bewusster Abstand und kritisches Hinterfragen sind essenziell!


  1. Seriöse Kartenleger erkennen

    Seriöse Kartenleger:


  • machen keine absoluten Versprechen

  • schüren keine Ängste

  • fördern Selbstverantwortung

  • haben eine ladbare Anschrift im Impressum

  • haben ein Impressum und achten auf Rechtskonformität

  • verstecken sich nicht ausschließlich hinter erfundenen (Künstler-) Namen


Fazit:

Menschen schauen Kartenlegungen, weil sie Orientierung, Trost und Selbstreflexion bieten.

Frauen nutzen sie häufiger, da emotionale Themen gesellschaftlich stärker mit Weiblichkeit verbunden sind - nicht, weil Frauen "gläubiger" oder "abhängiger" wären.

Richtig eingesetzt, können Kartenlegungen ein wertvolles Werkzeug zur Selbstreflexion sein - vorausgesetzt, sie werden bewusst, kritisch und eigenverantwortlich genutzt.


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